Brustschwimmen ist eine Gleichschlag- und Gleichzugschwimmart. Die Kopplung der Arm- und Beintätigkeit spielt eine entscheidende Rolle für den Antrieb und die dabei entstehenden Gleitphasen müssen effektiv genutzt werden.

{bild1}Die Zugphase beginnt bei gestreckten Armen mit dem Wasserfassen: die Hän­­de werden zum Unterarm leicht ge­beugt. Während die Ellbogen hochgehalten werden, ziehen die Hände mit zu­neh­mender Geschwindigkeit nach au­­ßen und gleichzeitig nach unten. Der Kopf kommt dabei langsam aus dem Wasser.{/bild}

{bild2}Die Druckphase beginnt, sobald die Arme etwa die Schulterebene erreicht haben. Mit einer schnellen Einwärtsbewegung werden Hände und Ellbogen nach innen bewegt. Hier befinden sich die Schultern am höchsten und es wird eingeatmet. Die Beine werden jetzt angezogen, die Fußgelenke locker gehalten.{/bild}

{bild3}Für die Rückholphase werden die Hän­de nahe der Wasseroberfläche nach vorn in die Streckung gebracht, während das Gesicht wieder ins Wasser gelegt und ausgeatmet wird.
Die Füße werden auswärts gedreht. Mit den Innenseiten drücken sie schwungvoll in einem Halbkreis nach hinten und mit zunehmender Streckung auch nach unten.
Der nächste Armzug wird eingeleitet, sobald die Beine gestreckt und die Füße zusammen sind.{/bild}